17.11.2015

after Beirut - or was it paris?

Und jetzt am G20-Croissant; da geben Hollande, Obama, Erdogan, Merkel usw. ihr bestes, zeigen sich solidarisch, haben ein gemeinsames Thema, Ablenkung. Obama, der gerade (vor dem Anschlag) die israelische Kriegskasse von 3 auf 5 Milliarden Dollar erhöht hat. Der kleine Diktator Erdogan, der die Medien kontrolliert, die Kurden nicht akzeptiert, dem Menschenrechte egal sind. Merkel, die (wie viele andere auch), zulässt, dass Deutschland sich an Kriegsmaterial-Exporten bereichert. Hollande, der es auch jetzt nicht wagte, eine Entschuldigung an Indochina, Fr.-Guayana, Algerien (...) u.a. zu entrichten. Aber klar, der G20 ist ein Wirtschaftsgipfel. Man darf sich solidarisieren, zusammen weinen und Champagner trinken, Böse und Gut eindeutig definieren, alles durcheinander bringen, das Volk verschaukeln, ‪#‎TTIP‬ vorantreiben und die Freiheit der Menschen, die man schützen möchte, einschränken. Vergesst nicht, dass es 1. auch noch andere sehr wichtige Themen gibt, und 2. der G20-Gipfel nach wie vor zu nichts Gutem führt, und dass uns hier in der Schweiz schon bald Beznau oder Müleberg (oder beide) um die Ohren fliegen.

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