22.12.2016

Neue Männer braucht das Land!

Heutzutage wissen wir Männer alle Bescheid über Genderfragen und Kommunikation, essen vegan, sind metro- oder asexuell und machen jeden Tag Yoga und Meditation. Und statt Bier trinken wir solidarisch Schwangerschaftstee.

01.12.2016

Eine Utopie oder eine Utopie war es einmal

Untehrnemenssteuer. Untehrnemenssteuer-Reform oder USR. Mit der USR 3 merkte das Volk noch immer nicht, dass es die Arbeitsplätze trotzdem verlor, obschon man ihnen gesagt hatte «Arbeitsplätze sichern», «Wirtschaftsstandort Schweiz sichern» und «Wirtschaft entlasten zum Schutz der Arbeitsplätze», wie auch die Wochenarbeitszeit erhöht und der Lohn heruntergesetzt wurden. Doch das war ja schliesslich immer noch besser als ohne Arbeit zu sein. Mit der 4. USR wurden die Unternehmen von jeglichen Steuern befreit, und man gewahr ihnen das Recht, den erforderlichen Stellenabbau ohne Begründung auszuführen, wenn es dem Erhalt des Unternehmens diente, das ja schliesslich Arbeitsplätze sicherte. Mit der 5. USR durften die Angestellten einen Beitrag an die Unternehmenssteuer leisten – deren Definition war nicht mehr die Abgabe an den Staat, sondern die Einnahme; Unternehmenssteuer bedeutete nun, dass Angestellte an die Unternehmen eine Steuer entrichten mussten. Die USR 6 setzte durch, dass jedes Individuum, ob angestellt (eher selten) oder nicht (eher die Regel), eine Unternehmenssteuer zu zahlen hatte. Diese wurde direkt vom Einkommen abgezogen. Davon wurden unter anderem die Roboter gewartet, die nun Angestellte waren. Die Roboter erzeugten Produkte, die wir nicht wollten, und die gerade so teuer waren, dass wir sie uns noch leisten, aber niemals sparen konnten. Es war völlig selbstverständlich für die Menschen, schliesslich ermöglichten die Unternehmen ein menschenwürdiges Dasein. Bund und Kantone meldeten in den Unternehmensmedien, dass sie sehr zufrieden seien mit dem Erfolgskonzept Unternehmenssteuer-Reformen. Die Schicht der Arbeitgebenden – die viele mehr Einkommen haben/nehmen – werden dann natürlich nichts an die Unternehmen bezahen, an denen sie selbstverständlich partizipieren. Sie gehören den 0,01 Prozent der Feudalherrscher an, die die fast arbeitslose Masse Leibeigener beherrscht. Die Endform der Corporatokratie ist erreicht.

Nicht unser Problem

Liebe Autofahris, es ist nicht unser Problem. Es ist euer Rotlicht, euer Stau, eure Unmut, nicht meiner, ich habe damit nichts zu tun. Aber ich atme eure Dreckluft. Täglich, morgens wenn ihr den Motor laufen lasst um das Eis wegzuschaben, abends, wenn ich durch euren Stau schlängeln muss. Aber man darf nichts sagen, da seid ihr empfindlich, weil ihr wisst, dass wir recht haben. Man darf nicht überholen, da seid ihr eifersüchtig, weil ihr das nicht könnt – gefangen in euern blechernen Särgen. Man darf nicht bei rot rechts abbiegen, wenn nichts kommt, denn ihr dürft das auch nicht, lieber schneidet ihr mir den Weg ab. Ja, wenn ich mich euern Problemen, die ihr verursacht, unterordne, dann mache ich mich der Mittäterschaft an eurem Chaos, an eurer Umweltverschmutzung, an euren Unfällen schuldig. Es ist eures, aber wir Velofahris und Fussgängeris leiden darunter, sollen partizipieren; uns soll es ja nicht besser gehen als euch. Aber ihr modert in eurern Kisten mit Klima-Anlage, während wir euren Verbrennungsgestank einatmen, den ihr gar nicht wahrnehmt. Aber da machen wir nicht mehr mit. Das sind nun nur noch eure eigenen Regeln, nicht mehr unsere. Ausser der Luft und dem Platz, den ihr uns nehmt.

27.11.2016

AKW-Ausstiegsinitiative 46:64,5

Frau Leuthard, haben Sie schon eine Entschuldigungsrede an das, durch Sie und ihre MitstreiterInnen belogene, Volk in der Schublade, wenn eines der maroden AKWs in die Luft fliegt? Falls nicht, helfe ich Ihnen mit ein paar gerne benutzten Floskeln: "Niemand hat ahnen können, dass so etwas passiert; hätten wir gewusst, dass ... Und schliesslich haben ja alle von der Atomkraft profitiert ... wollten nur das beste ... ". Glauben wird Ihnen dann aber kaum noch jemand.

24.11.2016

David Klein in der BaZ gegen Heidi Mück (Basta)

24.11.2016, BaZ-Kommentar:
Aber Herr Klein; irgend etwas boykottieren wir doch alle. Wie sonst sollen wir kundtun, dass wir nicht damit einverstanden sind, dass ein Land, welches von den USA Milliardensummen zur Unterstützung seiner hochgezüchteten Armee erhält, die Verträge nicht einhält, und das den armen Menschen in Palästina das letzte bisschen Trinkwasser und Land wegnimmt? So einfach ist das, und so menschlich: Boykott. Da ist nichts antisemitisches dabei … haben Sie denn noch nie irgend etwas boykottiert? Und deshalb boykottieren wir halt jetzt israelische Produkte, resp. Produkte aus Israel, denn das steht uns frei.

22.11.2016

Wookie

Neulich musste ich auf dem Klo im Keller des Büros wiederholt furzen. Dort darf man das. Es war aber so röhrend laut und lange anhaltend, dass ich befürchtete, man möge es oben in den Büros hören. Zudem hatte es sich wie ein wütender Wookie* angehört. Als ich in die Büros zurückkam, rechnete ich schon damit, einer Horde dieser, in weisses Plastik gekleidete, Sturmtruppen gegenüberzustehen. Aber ich hatte Glück – oder Pech, denn es hätte ja auch Prinzessin Leia dort stehen können und mich küssen wollen, weil die Wookies aus mir unerfindlichen Gründen sehr beliebt sind. Die Sturmtruppen standen also nicht dort, was mich aber noch immer beschäftigt: Wenn meine Fürze wie das Gejohle eines Wookies klangen – was zur Hölle hatte ich dann damit gesagt und wer ausser mir könnte es verstanden haben?

*) Wookie: Grosses behaartes Wesen aus Star Wars (Chewbacca).

21.11.2016

Motivation

Als ich heute Morgen zur Arbeit fuhr muss meine Motivation wohl irgendwann abgebogen sein, ohne dass ich das bemerkt habe. Jedenfalls ist sie nicht hier. Aber wo könnte sie sein? Ich bin sicher, wenn ich heute Nacht ins Bett schlüpfe, liegt sie dort und wiill kuscheln. Aber dann kann sie morgen auch aufstehen und mit zur Arbeit kommen, vedeggl!

20.11.2016

#ashTagssinddoof

Ich liebe Hashtags (häschtäx). Ja stellt euch eine Welt vor, in der die Menschen einfache, klare Worte benutzten, um untereinander Nachrichten auszutauschen; die Langeweile würde uns doch töten. Wie schön ist es da, wenn man sich mithilfe aneinandergereihter Wortkapriolen zum eigentlichen Inhalt, zur Information vortasten kann – es ist so bereichernd, dass wir dies auf unsere Sprache übertragen sollten. #GipfeliZumZmorge #LiebeHaschtagPraktisch #DuDödelNichtneinSchnallstDu? #HashGagatagblabberblubb
Als initalen Laut für # schlage ich dabei eine Art Zischen vor, ähnlich dem Geräusch, an welches wir uns erinnern, wenn wir an die Veloventile unsere Klassenfeinde denken, gefolgt von dem Satz, den wir sagen möchten; diesen reduziert man auf die ohne Pause ausgesprochenen Nomen. Bücher könnten so dünn wie Klopapier werden, die Bibel fände auf einer Briefmarke Platz. Und die, welche diese Form der Wortbildung nicht verstehen, täten das, was sie schon jetzt tun: So tun also ob – und das sind vielleicht die meisten. Die anderen meisten finden es zum kopfschütteln und sind halt einfach alt geworden ... #JuergAltdoofHaschtagblindeDumpfbacke

18.11.2016

Im Arsch


Ich hatte das im Arsch stecken. Klar, dass die Ausserirdischeb mich untersuchten und mir diese Sonde hinten rein schoben. Nun steht das Teil in der Küche. Aber nun erinnere ich mich, dass ich Wein getrunken und mich gewundert hatte, wohin der Zapfen verschwunden und woher der Schmerz im Arsch gekommen war, als ich mich auf das Sofa setzte.

14.11.2016

Schoggist(äng)cheli

Am Kiosk einen Schokoladenriegel gekauft. Die liegen in der Auslage, in der Kälte und sind wohl hart wie irgendwas. Man möchte sie sich ja in den Mund schieben, aber weil man sie zuerst auftauen muss, fragt sich, welche Körperöffnung sich temperaturmässig wohl am besten dafür eignet.

13.11.2016

Trump

Trump hat mich etwas gelehrt. Ja genau, das hat er. Ich weiss jetzt, dass meine Vorstellung von Dummheit oder dumm sein lächerlich naiv war. Er ist ein lehrreiches Symbol dafür, wie erschreckend gefährlich Dummheit sein kann. Nach Reagen und Bush Jr. dachte ich, schlimmer kann es nicht mehr kommen - aber wie schaffen das die AmerikannerInnen bloss immer wieder, einen noch blöderen Kandidaten zu finden UND zu wählen?

Reinkarnation

Es gibt berechtigte Gründe, nicht auf ein Leben nach dem Tod zu hoffen. Zum Beispiel könnte ich als Fan der TV-Sendung Bachelor reinkarnieren. Oder als Sexsklave von Mike Shiva. Wozu eigentlich sollte es überhaupt nötig sein, zu sterben, wenn man als etwas anderes wiedergeboren wird als man ist, wenn man sich daran gewöhnt hat, sich so zu mögen, wie man ist? Das sind ja dieselben Leute, die beidem folgen.

17.10.2016

Ja, darf man ...

... wenn sie Erdogan oder Trump oder Kim heissen.

12.10.2016

Feentypen

1. Szene: Die Nuggifee
Ein Kind übergibt seinen Nuggi einer ins Bild greifenden Hand. Die Hand gibt dem Kind einen schönen, leuchtenden Kristall zurück. Das Kind lächelt zufrieden, schaut in die Kamera und sagt "Nuggifee!".
2. Szene: Die Zahnfee
Ein Kind lüpft sein Kopfkissen und legt einen Zahn darunter, dann legt es sich schlafen. Am nächsten Morgen sieht es schlaftrunken unter das Kopfkissen; der Zahn ist verschwunden, dafür liegt dort ein Geschenk. Das Kind lächelt zufrieden, schaut in die Kamera und sagt "Zahnfee!".
3. Szene: Die Blaue Fee
Ein kleiner Junge stiehlt einen Batzen, wird erwischt und gepackt, aber er sagt, er sei es nicht gewesen. Seine Nase wird lang. Doch eine Fee mit blauem Haar schwebt ins Bild, lächelt und nimmt ihn mit. Er zwinkert uns schelmisch zu und sagt "Die Blaue Fee!".
4. Szene: Die gute Fee
Ein nackter Mann liegt rücklings auf dem Bett, auf ihm sitzt stöhnend eine ebenso nackte Frau. Er bemerkt die sich nähernde Kamera, grinst uns an und sagt: "Meine Fee!".
5. Szene:
Eine dicke Frau sitzt im Dunkeln auf einem Blümchensofa und sieht fern. Auf ihren Brillengläsern spiegelt sich die Mattscheibe des TVs. Sie schiebt sich etwas in den Mund und kaut genüsslich. Dann bemerkt sie die Kamera vor ihr, lächelt, hebt die Hand in die Kamera, die etwas hält, schiebt es in den Mund und sagt schmatzend: "Toffifee!".
Plot:
Die Kinder glauben an die Nuggifee und an die Zahnfee.
An welche Fee glauben die Eltern?
An Toffifee.

Wintergedicht

Der Sommer war ein kurzer lauwarmer Furz ins Gesicht als ich gerade wegsah, und der Winter wurde mit dem ersten fallenden Blatt innert Minuten als eisige Masse über meinen nach Sonne gierenden, unvorbereiteten Körper geschleift. Mein Gott ist die vor drei Tagen wiederauferstandene Heizung, meinen Glauben finde ich zwischen Matratze und Decke und Erlösung gewährt nur die Badewanne. Kaum zu verkraften, dass der Winter vor und nicht hinter mir liegt ...

28.09.2016

Wichtige Regeln

Welches Plätzli kann man nicht in der Pfanne braten?
Das Arbeitsplätzli.

Auf welchem Stuhl kann man nicht sitzen?
Auf dem Stuhlgang.

Welches Müsli sollte man nicht essen?
Mickey Mouse.

24.09.2016

Der Storyteller


Zum Wochenende hin hat sich jemand aus unserem Team etwas näher mit dem Erzählen guter Geschichten beschäftigt. Eine gute Story vermag bei der Zielgruppe viel auszulösen, vor allem aber wird sie, richtig gestreut, neue potenzielle Kunden locken. Die Frage war, wer von uns ist ein guter und wer ein eher schlechter «Storyteller»? Wir haben uns im Büro und den angrenzenden Räumlichkeiten umgesehen und uns gegenseitig be- und gefragt. In unserer kleinen Küche wurden wir schliesslich fündig und konnten eindeutig den besten Storyteller identifizieren, wie auch einen unpassenden entfernen.

22.09.2016

Schon wieder der

Über den (oder eher "das"?) kann ich nichts mehr schreiben was lustiger oder blöder wäre als er selbst. Guckt doch einfach ab und zu bei shiva.tv rein, wenn ich nichts dümmeres oder einfältigeres einfällt. Im Anschluss könnt ihr noch bibel.tv gucken und euch über die gifitgtraurigen Fratzen amüsieren, die sich dort gegenseitig gern haben. Aber was zeigt er/es uns da eigentlich mit seinen Händen? Genau, es lässt sich umbauen (von was zu was?), und gerade erklärt er einer Anruferin, wie gross sie sein werden sollen. Sein sollen werden? Sein wellen sorten oder Weintortensellerie oder was auch immer, keine Ahnung zu was man das noch umbauen kann. Aber dem Hündchen links unten scheint es nicht zuzusagen.

Gott begegnen


Hier kann man Gott begegnen. Im Evangelischen Begegnungszentrum der Chrischona-Fabrikationsstätte. Gott begegnen heisst, dass man sich vorher die Hände waschen und sich einen langen Rock anziehen sollte. Ein Kreuz um den Hals gehört auch dazu, aber nicht golden und nicht zu gross, sonst hält dich Gott für einen Rapper oder Hiphoper; aber da er ja alle nach seinem Ebenbild geformt hat, wird er auch das akzeptieren. Stellt sich die Frage, wie Gott aussieht, wenn er uns nach seinem Ebenbild geformt hat. Oder gilt das einfach für die grobe Form – also Kopf, Torso, 4 Gliedmassen? Und wenn er dem Mann (also seinem Ebenbild) eine Frau zur Seite stellt, wo ist denn dann seine Frau und wie heisst sie? Viele Fragen, auf die ich hier aus Themengründen nicht eingehe.
Gottes Sprechstunde ist allerdings ausschliesslich Sonntags und nur von 9.30 bis 11.00 Uhr. Dann muss er woanders begegnen oder hat anderes vor. Wenn man diese Zeit nicht schafft, weil man zum Beispiel ausschlafen muss, oder weil man ganz hinten in der Reihe ansteht, und wenn man dran kommt, stellt eine griesgrämige Evangelistin ein Schild hin, welches mir verdeutlicht, dass ich einfach Pech hatte weil die anderen vor mir einfach zu lange begegnet haben. Aber dann hat man noch immer die Möglichkeit, mit der Chrischonabahn irgendwo hoch zu fahren und dort evtl. noch einmal zu begegnen, vielleicht sogar in derselben Gondel, in der auch Gott hochfährt.

Der Scherzbus

Der Scherzbus ist nicht etwa ein Bus, in welchem es scherzhaft lustig zu und her geht, auch der Chauffeur ist kein Scherzclown mit roter Bollennase, er sitzt tatsächlich ernsthaft dort und manövriert den Bus. Scherzhaft könnte man lediglich die Musik nennen, die bei ihm vorne aus der Kanzel dudelt. Auch der Bus selbst ist kein Scherz, er fährt wie jeder andere vorwärts und nicht rückwärts, man kann darin sitzen, und auch die Polster haben kein Furzkissen verborgen. Der Scherz muss also woanders verborgen liegen. Richtig, es handelt sich um eine Ortschaft, die wir aber nie erreichen, weil wir den Bus vorzeitig verlassen. Die Frage bleibt: Warum gibt es eine Ortschaft, die Scherz heisst? Vielleicht ist der Hintergrund der Benennung ganz einfach und hat nichts mit dem gemeinhin bekannten und beliebten Scherz zu tun. Was war zuerst da: Der Scherz oder die Ortschaft?

20.09.2016

Siri unter Sierra

Ich freue mich schon auf Siri am Mac: "Rufe Hans Muster an." Siri: "Wen darf ich denn für dich durchklingeln, Jürg?" "Hans Muster anrufen." Siri: "Ich habe das hier im Internet gefunden ..." Ich lese URLs mit dem Begrif Panzermuschel. Wusst ich gar nicht. Was wollte ich grade nochmal? Ach ja, nochmal: "Anrufen: H A N S M U S T E R." Siri: "Wen meinst du: Ferdinand Weissenstein, Hannelore Elsner oder Rudi Karrell?" "Ich möchte Hans Muster anrufen bitte." Siri: "Tut mir leid, Jürg, ich habe keinen Kontakt mit Olga Kotschistowa gefunden." "Neuer Anruf: HHAANNSS MMUUSSTTEERR." Siri: "Das kann ich leider nicht tun, Jürg, wenn dein iPhone gesperrt ist." Ja, danke Siri. Kannst ja nichts dafür.

19.09.2016

Ab ins Paradies – eine Tür weiter

Ist oder hat man abgelebt, besucht man ein Beerdigungsinstitut. Nun, entweder im Sarg, in einer Urne, auf Papier oder noch aufgebahrt, sicher aber die Hinterbliebenen. Während diese das Geschäftliche Regeln kann man eine Tür nebenan schon mal ein wenig Paradiesluft schnuppern. Das Weinparadies hat seine Öffnungszeiten denen des Beerdigungsinstituts angepasst, und wenn man Wein mag, ist es sicherlich einen Besuch wert – es mag bei der Entscheidung, welches Paradies das passende ist, dienlich sein. Vanessa Paradies ist ein wenig weiter weg und auch nicht mehr so frisch.

Mit Lack und Lederdiener


In die Sozialhilfebehörde als Diener und in Lack. Ja, warum nicht. Als neuer Diener der Lackdomina, die ja auch schon ein wenig gereifter daherkommt, tritt Mike in Erscheinung. Ein etwas unsicheres, dennoch unverkennbar wenn auch verkappt lüsternes Grinsen täuscht über seine Reife hinweg, die sich in ergrautem Haar dem seiner bisherigen Domina ähnelt. Nebst dem Haar werden die beiden vielleicht noch das eine oder andere austauschen – wir wissen es nicht, und das soll auch so bleiben. Wie es sich für einen Diener gehört, will er gerecht und menschlich auftreten, schliesslich durfte er das Wissen um die erregend wirren Ansichten seiner Partei von ihren Lackstiefeln lecken. SVP steht bekanntermassen für Samenerguss Vor Penetration, aber auch wenn es möglicherweise weder menschlich noch lustvoll zu und her geht, so hoffen wir doch, dass der Frau in Lack der Diener gefallen möge und sie sich klammheimlich davonschleichen.

Böse Strahlung

Ich verstehe gut, wenn jemand Mühe damit hat, den ganzen Tag an einem Computer zu sitzen – sogar wenn es ein iMac 27» ist; ja, sogar dann. Aber erinnert ihr euch noch an die Zeit mit den klobigen und bösen Blldschirmen (für die Natives: damals nannte man es so). Frauen – ja, Frauen, keine Männer – legten damals einen Rosenquartz neben den «PC», damit dieser all das Böse, das da aus dem Computermonitor inkarnierte, aufnehmen soll. Arme Steine. Man hatte deshalb damals einen 5-kg-Rosenquartzquartz auf dem Bürotisch stehen, der die negative Strahlung absorbierte und dadurch schmutzigbraun wurde. Man musste ihn dann ca. alle 2 Wochen an seinen Ursprungsort nach Lummerland bringen, damit er sich dort erholen und wieder rosa-transparent werden konnte. Während dieser Erholungszeit konnte man theoretisch ja nicht arbeiten, weil die die Strahlung auf der Stelle tötlich gewirkt hätte. Es sei denn, man hätte einen zweiten eingesetzt, während der andere in den Erholungsferien weilte. Damit ihr seht, wie das aussah, habe ich euch ein Foto beigelegt.

17.09.2016

IS


Bei der IS häufen sich, aus noch unbekannten Gründen, Knöchel- und Beinbrüche durch Stürze. Es ist ein grosses Rätsel. Ob Mohamed dahinter steckt? Jedenfalls wären Genick- und Schädelbrüche erwünschter.

15.09.2016

Bauer

TV.
Bauer, ledig, sucht ...
Bauer, ledrig, sucht ... 
Bauer, ledrig, verrucht ...
Bauer, klebrig, sucht ... (Seife)
Bauer, neblig, bucht ... (Ferien)
Bauer, mehlig, Sucht ...
Bauer, modrig, flucht …
Bauer, süchtig, klebt ...
Bauer, tüchtig, lebt ...
Bauer, löchrig, verlebt ...
Ich habe diese Sendung noch nie gesehen, aber der Titel gefällt mir.

14.09.2016

Der jüngste Tag

So, der letzte Sommertag, der letzte heisse und schöne Tag, danach wird es kühler, so vernehme ich. Die Medien überschlagen sich, der Weltuntergang steht bevor, aber nein nein, nichts dergleichen, es ist einfach langsam Schluss mit sommerlich warm. Man redet über das Wetter, und ich werde gewarnt, solle diesen Tag noch einmal so richtig geniessen und ausnutzen! Wir hören und lesen Tipps, was man denn so an diesem letzten aller warmen Tage unternehmen kann. Ganz so also, als ob die Welt morgen wirklich nicht mehr da ist. Darüber bin ich froh – nicht über einen potenziellen Weltuntergang – denn sonst wüsste ich echt nicht, was ich mit dem heutigen Tag anfangen sollte. Das Zeitungsblättchen hilft da: Eine Velotour. Wandern. Noch einmal in die Badi gehen. Den Rhein oder die Aare runter. Einfach unter einem Baum chillen. Schöne Vorschläge – wär ich nie drauf gekommen, nein, echt nicht. Ich bin so eine ideenlose Dumpfbacke, echt kacke, dass ich einfach tue, was ich immer unternehme: Ich gehe zur Arbeit. Warum schlagen die das im TV und in den Zeitungen nicht vor?

13.09.2016

Wieder einmal Herbst …

… und wieder einmal Laubbläser. Mal ehrlich: Wie laut dürfen Laubbläser sein? Und wie hoch ist der gesamtenergetische Aufwand, um ein einzelnes Blatt an seinen Bestimmungsort zu bewegen (wo auch immer der ist)? Und: Verdient jemand Geld am Einsatz von Laubbläsern? Könnten hier nicht Arbeitsplätze geschaffen werden? Es gibt ja diese Glasbläser, die schöne und kunstvolle Gläser blasen, die aber immer weniger gekauft werden, weil es die im Ikea billiger gibt, dort werden sie von Rentieren oder Eskimos geblasen, während unsere Glasbläser nichts mehr zu blasen haben. Könnten sich doch zu Laubbläsern umschulen lassen, sie müssten einfach auf allen Vieren über den Boden krabblen und das tun, was sie bisher taten: blasen eben. Und es wäre ruhiger. Heissen die von Glasbläsern geblasenen Gläser eigentlich Blasgläser? Und gibt es auch weibliche Bläserinnen? Heisst es Glasblaserinnen oder Glasbläserinnen? Die motorbetriebenen Bläser blasen Abgase raus, sind also Abgasblaser, haben aber keine Ahnlichkeit mir Glasbläsern. Abgase vs. Bazillen? Die Bazillen kommen so oder so raus, egal ob die rumsitzen oder Laub herumblasen. Abgesehen davon werden ja gerade zu Sommerbeginn mit diesem Herumgeblase sehr viele Pollen aufgescheucht, die eigentlich spriessen wollten; zum Leidwesen der AllergikerInnen.

08.09.2016

Apple erneut todgesagt

Aber gell, nicht dass ihr jedes Jahr nach der Keynote Apple für Tod erklärt – in einigen Jahrzehnten, wenn das Apple-Logo die amerikanische Flagge abgelöst hat und als Werbebanner für ETs die Mondoberfläche ziert, werde ich das dann nicht mehr lustig finden.

07.09.2016

iPhone 7

Das iPhone 7 ist da. Und es ist wasserfest. Das heisst nicht, dass ich damit Pinocchio im wassergefüllten Magen eines Wals suchen sollte, aber ich kann immerhin endlich unbesorgt im Regen telefonieren und unter der Dusche Pornos gucken, oder während des Badens Kochsendungen gucken. Wenn ich betrunken in einer Pfütze liege, dann kann die nasse Siri für mich ein Taxi rufen. Wenn ich alt bin und sabbere, stört das nur das Designer-Auge. Die Kamera schiesst noch beeindruckendere Bilder, macht aber aus meinem Gesicht noch immer eine Weitwinkel-Ballonfratze, welche meiner realen Schönheit nicht gerecht wird. Die Ohrstöpsel kommen ohne Kabel aus, ich freue mich schon, wenn ich dereinst auf jedem 2. Kinosessel solche Stecker finde, die den Leuten aus der Hosentasche gekullert sind. Nach wie vor bildet Aluminium das Kleid des edlen Teils, das ist zufiedenstellend, es hätte auch Plastik oder Pokémonhaut sein können. Mit iOs10 kann das iPhone endlich auch ohne Ünersetzung und Zauberei mit einem iPad oder iMac kommunizieren.

06.09.2016

Lindenblüten

Wenn unter den Lindenblüten die Blinden wüten während sie Hüte binden, dann möchte ich lieber im Schnee einen müden Blinden hüten als über Tee mit Lindenblüten brüten.

05.09.2016

Test

Was ist ein Test? Das Vorspiel zum Resultat.

01.09.2016

Bauer, ledig, sucht ... Andreas Glarner (einfach so)

Obschon ich "Bauer, ledig, sucht" noch nie gesehen habe (aber das wisst ihr ja alle), jeder Film aber alle 15 Minuten dadurch unterbrochen wird, muss ich feststellen, dass diese Sendung entweder sehr beliebt ist oder um mehr Aufmerksamkeit buhlt. Beides wird der Fall sein. Daher frage ich mich, was die Macher von "Bls" wohl machen, wenn dann mal alle Bauern verheiratet sind:
1. Bauer, verheiratet, sucht ... Scheidungsanwalt.
2. Bäcker, ledig, sucht (Zuckerpuppe)
3. Metzger, ledig, sucht (Frischfleisch)
4. SVP-Irgendeinrat, ledig, sucht (Thailänderin)
5. Andreas Glarner, allein gelassen, sucht (wer weiss das schon).
Gibt es noch viel ledige Bauern oder müssen wir diesen Rotz noch bis zum letzten Tag auf dem Bauernkalender ertragen?

26.06.2016

Immer noch der Alte

R2-D2 beim Flirt mit dem Alucontainer getroffen. Hab ihn trotz Hut sofort erkannt. Er steht immer noch auf Alu und Blech, auch wenn es nicht golden ist.

13.06.2016

Brillenputzlappending

In meinem Brillenetui wohnt eine kleine Kreatur, die vornehmlich aus grossen Händen oder Füssen besteht. Wenn meine saubere Lesebrille dort drin versorgt ist, dann erwacht diese Ding und macht nichts anderes als auf den Brillengläsern herumzulaufen – im ungehemmten Bestreben und einzigen Daseinszweck, möglichst viele Abdrücke zu hinterlassen. Weiss jemand einen Namen für dieses Wesen?

13.04.2016

#Böhmermann

Satire muss auch frech sein dürfen; wie eine Demo auf der Strasse: Ist sie zu brav, wird sie nicht wahrgenommen. Politische Satire, die etwas bewirken möchte, muss beissen. Ob die Sprache dabei primitiv oder stilistisch gekonnt ist (oder wahrgenommen wird), bleibt dabei dem Künstler überlassen – so, wie in der Kunst auch fast alles erlaubt ist. Wer sagt, wo welche Grenze ist? Ist es eine Regel, dass Satire NICHT auch mal beleidigen darf, was beleidigend ist? Welche der beiden Personen ‪#‎Böhmermann‬ und ‪#‎Erdogan‬ ist für diese Welt wohl die grössere Beleidigung? Ich denke, diese Antwort ist klar.

27.03.2016

Damals war alles besser. Nicht alles, aber die Autos schon. Zumindest das Design.

1969 Dodge Challenger.
Schöner geht kaum noch.
Was braucht ein Mann wirklich? Wenig: Sex, dicke Freunde und einen Dodge. Jetzt weiss ich aber die Reihenfolge nicht mehr.

03.03.2016

Als der Sand wich, kam der Schinken zum Vorschein


Nachdem mich das Sandwich so angeschaut hatte, konnte ich es nicht mehr essen und beschloss, es dem Zoo zu geben. Nun ja, als mich dann aber der Hunger plagte, ass ich es von hinten auf, so musste ich ihm nicht in die Augen schauen.

29.02.2016

JAHRESTAG DER VERNUNFT UND DER DEMOKRATIE

Man könnte meinen, wenn man die Kommentare unter 20min.ch liest und hört, diese Sehnsucht nach Verbrechen und Chaos ist diesen SVP-Leuten angeboren. Aber so etwas gibt es nicht, irgendwo muss ihnen etwas schlimmes widerfahren sein, was diese Wut, diese Blindheit, diese Kriegssehnsucht indoktriniert hat. Vielleicht helfen bei solchen Borderlinersymptomen weder links noch grün weiter, aber möglicherweise ein Psychologe. Die SVP möchte an der Urne triumphieren, fast egal, wofür, ihre Mitglieder arbeiten nur sich und ihren Firmen zu, kriminell sind nur die anderen – jene, die man nicht sieht und nicht sehen will, ob es sie gibt oder nicht. Konstant arbeiten sie an neuen Feindbildern um frei denkende Menschen zu behindern und leichtgläubige in die Irre zu führen. Sie lügen und betrügen, denn sie sind die Partei mit der am wenigsten weissen Weste. Eine SVP-dominierte Schweiz wäre grau, phantasielos und totalitär, eine selbstzufriedene und jammernde Schweiz, in welcher alle Menschen perfekt und im Gleichschritt denken und funktionieren, einheitlich denken und leben, die alles fürchten und hassen, was sie nicht kennen, was nicht ihrem Denken entspricht, und sie huldigten einem Gott: dem der Wirtschaft wider der Natur, dem Menschen, wider jeder Perspektive auf mehr als blosses Wirtschaftswachstum. Die SVP  ist dominiert von erschreckend unflexiblem und unkreativem Denken, unfähig, eine positive Zukunft für alle und den Weg dorthin zu antizipieren. Sie muss jetzt – im Moment ihres Versagens – gestoppt werden. Entgegen einer humanitären Einstellung müssen wir auf sie einprügeln, während sie am Boden liegt.
Und der 28. Februar 2016 – ein historisches Datum des Sieges der Vernunft über die Hassprediger – ein Datum, welches wir in unseren Kalender einschreiben und jedes Jahr feiern dürfen. Gegen die SVP und gegen Pegida. Machen wir diesen Tag zu einem Jahrestag, der jedes Jahr freiwillig überall in der Schweiz zelebriert wird; um die SVP immer wieder an ihre Niederlage zu erinnern und «das Volk» zu motivieren, «dran» zu bleiben! Wie könnte dieser Jahrestag benannt werden? Und wie feiern? (Jürg Weingärtner)

> Aus dem Tagesanzeiger (Auszug):
«… Selten sah man die SVP so hilflos. Eigentlich war es ihr Heimspiel: Bisher hatte die Partei Abstimmungen in Sachen Ausländer und Kriminalität immer klar dominiert. Doch auf die komplexen Argumente ihrer Gegner fand sie keine Antwort. Und auch nicht auf die unerwartete Leidenschaft dieser komplexen Argumente. Das einzige Argument der SVP blieb das Stammeln ihrer Erfolgsformel vergangener Tage: kriminelle Ausländer, kriminelle Ausländer, kriminelle Ausländer. …»
( Quelle/© Constantin Seibt/Tagesanzeiger, 28.2.2016
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ein-schrecklicher-tag-fuer-die-svp-ein-grosser-tag-fuer-die-schweiz/story/13366835 )

> Aus der WoZ (Auszug):
«… Die Ikonen der Rechten – «SVP», «Die Weltwoche», «Basler Zeitung», «Basler Läckerli», «Ems Chemie», «NZZ» und bald weitere mehr – sind allesamt von anderen erschaffene Marken, die sie mit viel Geldmitteln aufkauften und mit ihren eigenen Inhalten füllten.
Der Eindruck, dass totalitär orientierte Menschen nicht kreativ sind, täuscht also nicht. Wenige von ihnen sind zwar strategisch schlau, sie sind geschickt im Umgang mit Geld, Waffen, erfundenen Zahlen und Schreckgespenstern. Und viele von ihnen sind fleissig, emsig, zäh, bis zur Selbstaufgabe. Das sind ihre grossen zwei Vorteile.
Aber sie sind praktisch unfähig, Neues zu erschaffen.
Deshalb werden sie, auch wenn sie zuvor noch viel zerstören, irgendwann zwangsläufig untergehen.»
( Quelle/© Ruedi Widmer/WoZ, 25.2.2016
https://www.woz.ch/1608/wichtig-zu-wissen/alles-abgekupfert )

25.02.2016

Das zehnte Jahr

Als erstes zum heutigen Jubiläumstag des 10-jährigen Bestehens meines blogs möchte ich einen Disput, den ich soeben über skype führte, wiedergeben. Warum ich das tue, und welchen Zusammenhang dies mit diesem blog hat, erkläre ich nicht, auch wenn ich es weiss, denn es spielt keine Rolle. «B» ist dabei die andere Person (w).
B: ich glaub auch an geister.
A: warum? entweder du weisst, dass es geister gibt oder aber du hast keinen hinweis/grund oder einen beweis dafür. in beiden fällen ist aber es hinfällig an etwas zu glauben, was deiner beobachtung zufolge nicht da ist. die aussage, ‘ich glaube an geister’ ist somit ad absurdum geführt. genauso verhält es sich mit dem gott.
B: wenn man so viel unheimlichen scheiss wie ich erlebt hat, dann kann man sich gut vorstellen, dass es geister gibt, da es keine erklärungen dafür gibt. also. lass mich glauben, dass es geister gibt
A: es gibt für ALLES eine erklärung. nur weil sie noch nicht erforscht oder gefunden wurde oder weil die technischen möglichkeiten dazu fehlen, heisst es nicht per se, dass es geister sein müssen.
B: nein heisst es nicht. aber du hast auch keine ahnung, ob es sie gibt oder nicht. wieso solltest ausgerechnet du das wissen?
A: jede hinreichend fortgeschrittene technologie muss weniger weit fortgeschrittenen wesen wie magie erscheinen.
B: es handelte sich aber nicht um technologie
A: warum sollte man die existenz von etwas annehmen, das in der natur nicht benötigt wird?
B: oje. lass uns schweigen. du hast deine meinung und ich meine.
A: das weisst du nicht (technologie).
B: wer behauptet denn das?
A: das hat nichts mit meinung zu tun, sondern mit
- gesundem menschenverstand
- wissen
- forschung
- offenheit
- wahrnehmung
B: hahaha - wenn ich mal sterbe, dann geistere ich noch bisschen bei dir rum.
A: ist auch teil einer philosophischen betrachtung. aber philosophie gehört leider viel zu wenig zum rüstzeug der neuzeit. ja, mach das. aber erzähl mir doch mal alles über deine geistererfahrung und ich werde dir zu allem eine andere theorie anbieten. versprochen.
B: nee das tu ich nicht
A: geister - wenn es sie gibt - sind nur eine von unendlich vielen möglichkeiten.
B: keinen bock, dass du mich womöglich noch in die klapse einliefern lässt
A: genau so viele möglichkeiten wie es elementarteilchen im universum gibt - und darüber hinaus.
B: dann hör ich nicht hin. ich weiss ja, was ich erlebt habe und du warst nicht dabei also kannst du das auch am wenigsten erklären. punkt.
A: die physik ist aber immer dabei. ohne die geht nix :-). man kann es mit phsysik besser erklären als jemand, der von physik keine ahnung hat. ich habe schon vielen menschen beweisen können, dass ihre geister-erfahrung genausogut durch etwas anderes zustande haben können oder sogar denn vorgang wiederholt (1x) oder die physik. erklärung dafür aufzeigen können. meine erfahrung zeigt, dass menschen, die an geister glauben, wenig kenntnis über den aufbau und die funktiionen der natur haben. dazu kann ich einige beispiele oder experimente liefern/aufzeigen - aber genau hier hört es i.d.Regel auf: diese menschen wollen es gar nicht wissen! sie halten an ihrem geliebten glauben (an ihrem weltbild) an eine jenseitige welt fest, weil sie das möchten! viele dieser menschen haben auch keine angst vor den geistern und glauben genau zu wissen, wie diese geisterwelt funktioniert. sie wollen nicht mehr darüber erfahren. deshalb wollen sie auch nicht mehr darüber erfahren. hier wirst du nicht mehr weitergehen wollen in unserer diskussion.
B: ich lese das nicht sorry. und bald blockier ich dich.
A: eben. genau dieses verhalten ich in meinen text postuliert.
B: kannst du mal irgendwem seine eigenen gedanken lassen?
A: ja.
B: danke
A: trotzdem ein letzter satz noch einmal: Genau dieses verhalten ich in meinem obigen text postuliert.
B: schön für den text herr missionar. ich lösch den verlauf nun. dann komm ich auch in langweiligen zeiten nicht dazu, den zu lesen. so.

26.01.2016

Für eine liebenswerte und faire Schweiz

Wer im Februar die Durchsetzungsinitiative annimmt, schafft nicht nur eine Zweiklassengesellschaft, sondern bereitet auch den Weg zu einem nationalsozialistischen System, und verrät, dass er/sie sich in Geschichte schlecht auskennt. Wer vorhat, ein JA in die Urne zu legen, schafft eine Zweiklassengesellschaft und muss sich bewusst sein, dass damit möglicherweise ein Freund oder eine Freundin mit Ausschaffung bedroht ist; Menschen, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind, deren Eltern schon vor Jahrzehnten in die Schweiz gekommen sind, sich aber nie haben einbürgern lassen. Das ist kein Verbrechen, denn eine Einbürgerung ist freiwillig und aufwändig. Diese Menschen bezahlen steuern, dürfen aber selbst nicht abstimmen. Selbstredend, dass dies ungerecht und schmarotzerisch ist: Es wird sehr gern genommen, aber eine Stimme erhält man trotzdem nicht. Bestimmt hat jeder und jede Stimmberechtigte eine Freundin oder einen Kollegen, die oder der auf dem Papier nicht Schweizerin oder Schweizer ist, man vergisst das, denn im täglichen Umgang spielt es keine Rolle, man übersieht es, weil es nicht sichtbar oder hörbar ist, denn diese Menschen gehören für uns genauso dazu, wie jene, die das Glück hatten, von Geburt an mit einem roten Pass ausgestattet worden zu sein. Bei vielen Bekannten weiss man es gar nicht. In Amerika ist jedes in den Staaten geborene Kind automatisch amerikanischer Staatsbürger. Das ist im Grundprinzip auch absolut folgerichtig.

Wer die Initiative nicht ablehnt, gibt der Rechten noch mehr Macht. Keinem dieser Menschen in der svp geht es um das Wohl aller oder vieler, sondern nur um das eigene und das Nahestehender. Es ist eine zutiefst egomanische und asoziale Initiative, die gar nie vors Volk hätte kommen dürfen, weil sie bestehendes Völkerrecht verletzt, die Verhandlungen mit der EU noch mehr belastet, die Schweiz noch mehr ins Abseits drängt, den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen übergeht – weil sie rassistisch und des modernen Menschen unwürdig ist.

Wer argumentiert, dass es jedermann und jederfrau freigestellt ist, sich einbürgern zu lassen, geht davon aus, dass auch alle diese Menschen die dazu erforderlichen zeitlichen, finanziellen und auch geistigen Mittel mitbringen. Es ist kein persönlicher Verdienst, automatisch mit einem Schweizer Pass zur Welt gekommen zu sein und berechtigt keinesfalls zu selbstherrlichem Stolz. Vermeintlicher Patriotismus führt hier nicht zu Einheit und Wert-Erhalt sondern zu Ausgrenzung, Hass und noch mehr Problemen. Ein NEIN in die Urne zu legen heisst nicht, Werte aufzugeben, sondern für Werte wie Gerechtigkeit und Menschlichkeit einzustehen, man verschlechtert dadurch nichts, aber man setzt ein Zeichen der Hoffnung in einer Schweiz und in einem Europa, die und das sich stetig mehr dem Rechtsrutsch unterwirft. Beugen wir daher der Wiederholung der Geschichte vor und legen ein NEIN zur Durchsetzungsinitiative in die Urne.

Lassen wir nicht zu, dass wir dem Rechtsrutsch ausgeliefert sind und damit den ersten Schritt zur Wiederholung der Geschichte tun. Seid mutig zu einer toleranten, freundlichen, liebenswerten und ehrlichen Schweiz, in der wir uns friedlich und in Verständnis begegnen.

19.01.2016

Und zack.



Oben: Muslimischer Badeanzug (Nikpat oder Nipcat oder so)
Unten: Schnickschnack oder Kinder-Traumatisier-Anzug

Zu den Abstimmungen

Dieses Gerede im Vorfeld der Abstimmungen über Pegida, "rechts oder nicht rechts, Nazis oder nicht Nazis, linksradikal genauso schlimm wie rechtsradikal" … das nervt allmählich, besonders die Demo am 3.2. Ein kleiner Exkurs: Links ist immer besser als Rechts. Links steht für alle Menschen, rechts nur für sich selbst. Linksradikal ist immer besser als rechtsradikal weil es sich nicht gegen Menschen sondern Dinge richtet. Linke Gewalt gegen Wohlstands-Schnickschnack ist immer besser als rechte Gewalt gegen (schwächere) Menschen. Und Pegida-Mitglieder, die keine Nazis sind, benötigen nicht viel, um es zu sein oder Mitläufer zu werden. De facto bilden sie einen muffigbraunen Kackhaufen potenzieller Nazis. So einfach geht das.

Pegida

Pegida-Mitglieder, die keine Nazis sind, benötigen nicht viel um es zu sein oder Mitläufer zu werden. De facto bilden sie einen kackbraunen Haufen potenzieller Nazis.

Links vs. Rechts ohne wenn und aber

Links ist immer besser als Rechts. Linksradikal immer besser als rechtsradikal. Linke Gewalt gegen Wohlstandsschnickschnack ist immer besser als rechte Gewalt gegen (schwächere) Menschen. So einfach geht das.

18.01.2016

Reduktio ad absurdum

Also ich versteh etwas nicht: Da sagt mir eine spindeldürre Frau in der TV-Werbung, während sie einen braunen Schlabbersaft schlürft, dieses Gebräu ersetze eine ganze Mahlzeit, und er schmecke auch noch gut! Warum isst sie dann nicht einfach eine ganze Mahlzeit??! Sie scheint allerdings sehr glücklich zu sein, also muss wohl etwas in dem Saft drin sein ... aber wenn sie so weitersaftet, dann kann man sie bald in einer Spaghettiewerbung als fröhliches Spaghetti einsetzen.

09.01.2016

Digital Society?

Wer auf dem Pult neben dem Computer einen Taschenrechner, einen Notizblock, einen Kalender und ein Adressbuch liegen und den Monitor mit Post-Its beklebt hat, geht morgens wahrscheinlich auch in die Garage, steigt in den Ferrari, nimmt zwei Pferde, spannt diese vor den Wagen, sattelt den Fahrersitz und macht Motorengeräusche mit dem Mund während die Pferde ihn zum Büro ziehen.